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Desserts & Süßes

Zimt–Brown-Butter-Kekse: Aromatische Kekse mit nussiger Note

Wenn der Duft von geschmolzener Butter und warmem Zimt die Küche erfüllt, entsteht eine besondere Art von Gebäck – eines, das durch einfache Zutaten und eine sorgfältige Zubereitung besticht. Diese Zimt–Brown-Butter-Kekse verbinden die nussige Tiefe gebräunter Butter mit der Wärme des Zimts und der zarten Süße zweier Zuckerarten. Das Ergebnis sind Kekse, die außen leicht knusprig und innen weich bleiben, mit einem Aroma, das schon beim ersten Bissen begeistert. Die Zubereitung ist unkompliziert, doch der Geschmack erinnert an ein aufwendiges Feingebäck, das sich perfekt für gemütliche Nachmittage, Geschenke oder besondere Anlässe eignet.


Rezeptüberblick

Diese Kekse basieren auf einem klassischen Cookie-Teig, der durch gebräunte Butter ein unverwechselbares Aroma erhält. Der Zimt sorgt für einen warmen, würzigen Akzent, während die Kombination aus weißem und braunem Zucker eine ideale Textur schafft. Die Kekse werden weich gebacken, damit sie im Inneren saftig bleiben und ihren charakteristischen „chewy“ Kern behalten.


Zutaten

  • 225 g ungesalzene Butter
  • 100 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 2 große Eier (Zimmertemperatur)
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 EL gemahlener Zimt
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Ofen vorheizen
Den Backofen auf 175°C einstellen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.

2. Butter bräunen
Die Butter in einem Topf schmelzen und weiter erhitzen, bis sie goldbraun wird und ein leicht nussiges Aroma entwickelt. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, damit sie beim Vermischen den Zucker nicht schmilzt.

3. Zucker und Eier einarbeiten
Die abgekühlte Brown Butter mit Zucker und braunem Zucker verrühren, bis alles gut verbunden ist. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.

4. Trockene Zutaten mischen
In einer separaten Schüssel Mehl, Zimt, Natron und Salz vermengen. Die Mischung dann in die Butter-Zucker-Masse geben und nur so lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

5. Teig portionieren
Mit einem Löffel Teighäufchen auf das Backblech setzen und genügend Abstand einhalten (ca. 5 cm), da die Kekse beim Backen auseinanderlaufen.

6. Backen
Die Kekse 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, während die Mitte weich bleibt – das sorgt später für die gewünschte zarte Textur.

7. Abkühlen lassen
Die Kekse zunächst 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Gitter übertragen und vollständig auskühlen lassen.


Tipps & Variationen

  • Für intensiveres Aroma kann zusätzlich ein Hauch Vanille in den Teig gegeben werden.
  • Wer weichere Kekse bevorzugt, reduziert die Backzeit minimal. Für knusprigere Kekse einfach 1–2 Minuten länger im Ofen lassen.
  • Ein Teil des Mehls kann durch Hafermehl ersetzt werden, um eine kernigere Note zu erzeugen.
  • Eine Prise Muskat oder Kardamom ergänzt den Zimt hervorragend.
  • Die Kekse lassen sich gut einfrieren – sowohl als Teigkugeln als auch fertig gebacken.

Aufbewahrung & Serviervorschläge

  • In einer luftdichten Dose bleiben die Kekse bis zu einer Woche frisch.
  • Perfekt zu Kaffee, schwarzem Tee oder warmer Milch.
  • Als Dessert lassen sie sich gut mit Vanilleeis kombinieren.

Diese Zimt–Brown-Butter-Kekse bieten eine harmonische Mischung aus nussigem Aroma, warmen Gewürzen und einer wunderbar weichen Textur. Die einfache Zubereitung macht sie zu einer idealen Wahl für jede Jahreszeit und jeden Anlass – ein Gebäck, das immer gut ankommt und sich hervorragend variieren lässt.


FAQ

Kann ich die Butter einfach schmelzen statt bräunen?
Der besondere Geschmack entsteht erst durch das Bräunen – es lohnt sich.

Geht auch brauner Muscovado-Zucker?
Ja, er verleiht zusätzliche Tiefe und Feuchtigkeit.

Warum müssen die Eier Zimmertemperatur haben?
Damit sie sich besser mit der Butter-Zucker-Masse verbinden.

Kann ich den Teig kühlen?
Ja, 30–60 Minuten Kühlzeit sorgen für dickere, weniger flache Kekse.

Wie verhindere ich, dass sie zu hart werden?
Nicht überbacken – die Mitte darf weich wirken, sie wird beim Abkühlen fester.

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